Jean Paul Gaultier charms Swarovski

Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, und Stefan Isser, GF der D. Swarovski Tourism Services GmbH, eröffneten die Inszenierung von Jean Paul Gaultier in der Wunderkammer des Swarovski Kristallwelten Stores Innsbruck. Foto: Swarovski Kristallwelten

Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, und Stefan Isser, GF der D. Swarovski Tourism Services GmbH, eröffneten die Inszenierung von Jean Paul Gaultier in der Wunderkammer des Swarovski Kristallwelten Stores Innsbruck. Foto: Swarovski Kristallwelten

Innsbruck (Tirol) – Seit 18. September 2015 inszeniert Jean Paul Gaultier auf seine unverwechselbare Art die Wunderkammer im Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck. Die spezielle Verbindung von Kunst und Haute Couture ist einmal mehr Zeugnis des einzigartigen kreativen Schaffens des französischen Stardesigners.

Jean Paul Gaultier hat in der Vergangenheit zahlreiche Male mit seinen Kreationen Schlagzeilen gemacht, Fashion-Puristen schockiert und stilistische Grenzen so definiert, wie es ihm gefiel. Nun inszeniert das Enfant terrible der internationalen Laufstege sowohl die Kunstbühnen im Schaufenster des Swarovski Kristallwelten Stores Wien als auch die Wunderkammer im Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck, die am Abend des 18. September feierlich eröffnet wurde.

Carla Rumler, Cultural Director Swarovski: „Swarovski hat seit jeher einen starken Bezug zu Kunst, Kultur und Design. Viele Innovationen sind so entstanden. So auch in der engen Zusammenarbeit mit Jean Paul Gaultier, die bereits seit vielen Jahren besteht. Ganz besonders freuen wir uns über die eigens konzipierte Ausstellung für unsere Standorte Swarovski Kristallwelten Store Wien und Innsbruck. Mit Mut und Perfektion schuf Jean Paul Gaultier stets Neues in der Welt der Mode – und wurde aufgrund seiner Einzigartigkeit zum Enfant terrible, der Unkonventionelles salonfähig machte.“

Für Stefan Isser, Geschäftsführer der D. Swarovski Tourism Services GmbH, sind die Inszenierungen von Jean Paul Gaultier in Wien und Innsbruck ein weiterer Mosaikstein in der Entwicklung der Swarovski Kristallwelten Stores: „Neues zu denken und auszuprobieren zeichnet Swarovski seit Generationen aus, die Lust am Spielen, Kreieren und Staunen treibt uns seit jeher an. Wir wollen Menschen zum Träumen bringen, Poesie und Zauber schaffen.“

Beeindruckende Szenerie im Swarovski Kristallwelten Store Innsbruck

In Innsbruck erwartet den Besucher ein Blick auf Haute-Couture-Kreationen der letzten Saisonen. Die ausgestellten Modelle tragen eigenwillige Entwürfe, die das Material Kristall perfekt in Szene setzen. Dazu trägt auch der von Jean Paul Gaultier konzipierte Kristallschliff „Kaputt“ seinen Teil bei. Der niedrige Raum verstärkt die dramatische Inszenierung der Mannequins, die sich im Raum diagonal angeordnet dem Besucher präsentieren. Deren auffällige Masken sollen Charakter und Stärke verleihen. Ihr Ursprung liegt im Lucha Libre, einer mexikanischen Form des Wrestlings, die Gaultier auf einer seiner Reisen nachhaltig beeindruckt hat.

Eine glamouröse Langzeitbeziehung

Mit den Kunstinstallationen in den beiden Swarovski Kristallwelten Stores unterstreicht Jean Paul Gaultier einmal mehr sein Image als geniales Enfant terrible, mit dem er seit über 40 Jahren die internationale Fashionszene aufmischt. Einen Rückblick auf sein modisches Schaffen in den vergangenen Jahrzehnten gibt ebenfalls ab dem 18. September die Ausstellung „Jean Paul Gaultier. From the Sidewalk to the Catwalk“ in der Kunsthalle München, die Swarovski als Premium-Partner unterstützt. In dieser aufwendig inszenierten Werkschau spielt auch Swarovski Kristall eine große Rolle, denn schon seit vielen Jahren verwendet Jean Paul Gaultier Kristalle von Swarovski für seine Kreationen. Vor kurzem hat Jean Paul Gaultier in Zusammenarbeit mit Swarovski den neuen Kristallschliff „Kaputt“ vorgestellt. Der Blick auf Gaultiers Arbeiten der Vergangenheit und auf seine aktuellen Inszenierungen und Kreationen zeigt: Der Designer ist sich und seinem eigensinnigen Charme stets treu geblieben.

Der französische Stardesigner selbst konnte zwar nicht vor Ort sein, Jean Paul Gaultier übermittelte seine Grüße aber per Videobotschaft. Foto: Swarovski Kristallwelten

Der französische Stardesigner selbst konnte zwar nicht vor Ort sein, Jean Paul Gaultier übermittelte seine Grüße aber per Videobotschaft. Foto: Swarovski Kristallwelten

Über Jean Paul Gaultier

Jean Paul Gaultier wurde 1952 in einem Vorort von Paris geboren und begann seine Karriere bei Pierre Cardin am Tag seines 18. Geburtstags im Jahr 1970. Nachdem er bei Esterel, Patou und erneut bei Cardin gearbeitet hatte, entschied sich Gaultier, sein eigenes Modehaus zu gründen und brachte 1976 in Paris seine erste Kollektion auf den Laufsteg. Von der Kritik gefeiert, ließ auch der wirtschaftliche Erfolg nicht lange auf sich warten: Bereits Anfang der 1980er Jahre zählte er zum Kreis jener jungen Fashion-Designer, über die alle Welt sprach. Von Beginn seiner Karriere an wollte Jean Paul Gaultier zeigen, dass Schönheit über viele Facetten verfügt und oft dort zu finden ist, wo wir sie am wenigsten erwarten würden – etwa in einer simplen Blechdose, die zuerst zu einem Armreifen und schließlich zur Verpackung seines höchst erfolgreichen Parfums wurde. 1984 stellte er mit „Male Object“ seine erste Männerkollektion vor, und 1997 erfüllte er sich mit „Gaultier Paris“ seinen Traum von einer Haute-Couture-Kollektion. Zwischen 2004 und 2011 zeichnete er auch als Designer für Damenmode von Hermès.
Im Verlauf seiner gesamten Karriere hat sich Gaultier auch in den Bereichen Tanz, Musik und Film versucht. Seine Kostüme für die „Blond Ambition“-Tour von Madonna haben in der Popkultur einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. 2014, nach 39 Jahren Ready-to-wear-Kollektionen, entschied sich Gaultier dafür, sich von nun an nur mehr auf Haute Couture und Parfums zu konzentrieren.

theALPS Award 2015 goes to Sellaronda Mountain-Bike-Tour

Hubert Siller, (v.l.) Vorsitzender der Expertenjury, gratuliert Gerhard Vanzi, GF Sellaronda MTB Tour zum theALPS Award 2015 gemeinsam mit Andrea Weiss, Direktor Val di Fassa Tourismus, Maurizio Rossini (GF Trentino Marketing) und Josef Margreiter (Direktor AlpNet). Foto: pro.media

Hubert Siller, (v.l.) Vorsitzender der Expertenjury, gratuliert Gerhard Vanzi, GF Sellaronda MTB Tour zum theALPS Award 2015 gemeinsam mit Andrea Weiss, Direktor Val di Fassa Tourismus, Maurizio Rossini (GF Trentino Marketing) und Josef Margreiter (Direktor AlpNet). Foto: pro.media

Moena (Trentino) – Im Rahmen der touristischen Fachveranstaltung theALPS 2015 in Moena im italienischen Trentino hat eine Expertenjury unter Vorsitz von Hubert Siller vom Management Center Innsbruck – MCI Tourismus die Sellaronda Mountain-Bike-Tour mit dem Topevent „Sellaronda Hero“ zum besten Bikeangebot der Alpen und zum Sieger des begehrten theALPS Awards 2015 gekürt. Damit setzte sich dieses Projekt gegen vier weitere Nominierte durch: graubündenBIKE (Graubünden/CH), Mythos Ötztaler Radmarathon (Tirol/AT), Val di Sole Bike Land: the land of bikers (Trentino/IT) und Verbier Bikepark (Wallis/CH).

Die diesjährige Ausgabe der Tourismus-Fachveranstaltung theALPS 2015 befasst sich mit dem Leitthema „Alpiner Bike-Tourismus“ – so auch der theALPS Award 2015. 24 Projekte aus den zum Verbund AlpNet gehörenden Alpenregionen in Frankreich, Österreich, Italien und der Schweiz wurden eingereicht. Für den theALPS Award 2015 waren die Regionen dazu aufgerufen, herausragende Leistungen im Bereich Radtourismus für eine mögliche Nominierung bekanntzugeben. Die international besetzte Expertenjury, bestehend aus Vertretern der Wissenschaft und Fachmedien, analysierte die ausgewählten Projekte im Detail und kürte nun das Projekt Sellaronda MTB Tour / Hero zum diesjährigen Sieger. „Bei dem absolut hohen Standard der nominierten Projekte, gestaltete sich die finale Auswahl des Gewinners sehr schwierig“, berichtet der Vorsitzende der Jury, Hubert Siller vom Management Center Innsbruck – MCI Tourismus.

Das Projekt Sellaronda MTB Tour / Hero ist eine überregionale geführte Mountainbike-Panoramatour rund um das Sellamassiv in den Dolomiten, einem UNESCO-Welterbe. Die Sellaronda Tour kann dabei von der Gourmet-Variante über die E-Bike- bis hin zur Gravity-Tour unter stetiger Begleitung erfahrener Guides befahren werden. Nach Einführung im Jahr 2008 nutzen heute bereits 4.000 begleitete Biker dieses Angebot rund um den Sellastock in den Regionen Trentino, Südtirol und dem Veneto. Neben dem umfangreichen Bike-Angebot wurde mit dem Sellaronda MTB Hero ein ebenso anziehendes Event etabliert, das sich nach bereits sechs Jahren von einem regionalen Rennen zur UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft mit 5.000 Teilnehmern in diesem Sommer entwickelte. Weitere einschlägige Veranstaltungen, wie der Sellaronda Bike Day, runden dieses besondere Bike-Erlebnis ab.

Hubert Siller, Vorsitzender der Expertenjury, mit den Nominierten für den theALPS Award 2015: Oliver Schwarz - Ötztaler Radmarathon (Tirol/AT), Karin Forrer - GraubündenBIKE (Graubünden/CH), Attilio Gregori - Val di Sole Bike Land: the land of bikers (Trentino/IT), dem Arnauld Alpen - Verbier Bikepark (Wallis/CH) und Gerhard Vanzi - Sellaronda MTB Tour (Südtirol, Trentino, Veneto/IT). Foto: pro.media

Hubert Siller, Vorsitzender der Expertenjury, mit den Nominierten für den theALPS Award 2015: Oliver Schwarz – Ötztaler Radmarathon (Tirol/AT), Karin Forrer – GraubündenBIKE (Graubünden/CH), Attilio Gregori – Val di Sole Bike Land: the land of bikers (Trentino/IT), dem Arnauld Alpen – Verbier Bikepark (Wallis/CH) und Gerhard Vanzi – Sellaronda MTB Tour (Südtirol, Trentino, Veneto/IT). Foto: pro.media

Für die Auszeichnung mit dem theALPS Award untersuchte und bewertete die Jury jedes Projekt nach festgelegten Kriterien, wie dem Innovationsgrad, dem Kundennutzen, dem Marketing, den wirtschaftlichen Effekten und seiner Performance insgesamt. Sellaronda MTB Tour / Hero konnte sich schlussendlich in der abschließenden Juryrunde vor Ort in Moena gegenüber seinen Mitbewerbern durchsetzen. Jury-Vorsitzender Siller begründete diese Entscheidung u.a. mit dem integrativen regionalen Ansatz: „Es gelang den Verantwortlichen alle zentralen Stakeholder der eingebundenen Regionen zu involvieren und den Wintermythos der Sellaronda in ein außergewöhnliches Sommerprodukt weiterzuentwickeln.“ Die weiteren ebenfalls sehr starken Kandidaten waren graubündenBIKE (Graubünden/CH), Mythos Ötztaler Radmarathon (Tirol/AT), Sellaronda MTB Tour (Südtirol, Trentino, Veneto/IT), Val di Sole Bike Land: the land of bikers (Trentino/IT) und Verbier Bikepark (Wallis/CH).

Der theALPS Award wird im Auftrag von AlpNet – dem Verein zur Förderung des Alpentourismus, bestehend aus acht führenden Tourismusregionen des europäischen Alpenraumes – unter der wissenschaftlichen Leitung des MCI Tourismus Innsbruck vergeben. Ziel ist es, herausragenden und bereits realisierten touristischen Marktleistungen im alpinen Raum im Rahmen der jährlichen Fachveranstaltung theALPS eine öffentlichkeitswirksame Bühne zu bieten.

theALPS 2015 in Moena/Val di Fassa – Trentino

Die touristischen Fachveranstaltung theALPS 2015 zog heuer rund 400 Teilnehmer an und erreichte damit eine Rekordmarke. In seiner 5. Auflage etablierte sich das Treffen führender Entscheidungsträger des europäischen Alpentourismus, internationaler Handelspartner und Medienvertreter im Bike-Eldorado Moena/Val di Fassa endgültig zum führenden Netzwerktreffen der Szene. Die Initiative von acht führenden Tourismusorganisationen des europäischen Alpenraums steht in diesem Jahr im Zeichen des alpinen Bike-Tourismus.
Aktuell arbeiten die Tourismusregionen BE! Tourism, Graubünden Ferien, Luzern-Vierwaldstättersee, Rhône-Alpes Tourisme, Tirol Werbung, Trentino Marketing, Südtirol Marketing und Valais Promotion unter dem Dach AlpNet zusammen. Die Allianz verfolgt das gemeinsame Ziel, den Alpentourismus dauerhaft weiterzuentwickeln und im weltweit immer größer werdenden Reiseangebot zu stärken. Die Mitglieder von AlpNet repräsentieren mit 245,3 Mio. Nächtigungen rund 66% der 375 Mio. Nächtigungen im Alpenraum.